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85 neue Techniker

Verabschiedung der Absolventen der Fachschule für Technik am 13. Juli 2017


Von l.n.r.: Schulleiter Albert Weiß, Ernst-Dieter Keller und Karl-Friedrich Schilling vom Vorstand unseres Fördervereins und die Prüfungsbesten Marian Weickert, Florian Heck, Sascha Erb und Mario Waleczko

„Staatlich geprüfter Techniker in den Fachrichtungen Elektrotechnik bzw. Automatisierungstechnik/Mechatronik“ dürfen sich 85 Voll- und Teilzeit-Schüler der Werner-von-Siemens-Schule (WvSS) seit der Zeugnisübergabe am Donnerstag, dem 13. Juli 2017 nennen, die in diesem Sommer die Fachschule für Technik absolvierten.

„Sie haben einen Abschluss erworben, der nach dem Europäischen Qualifikationsrahmen dem Bachelorabschluss gleichgestellt ist“, betonte Schulleiter Albert Weiß und zollte den Absolventen seinen Respekt.

Hinsichtlich der „revolutionären Veränderungen“, die „Industrie 4.0“ mit sich bringt, sieht Weiß die neuen WvSS-Techniker auf dem Arbeitsmarkt bestens positioniert: Über 300.000 Euro investierte die WvSS als Kompetenzzentrum für Elektro- und Informationstechnik in den letzten beiden Jahren in die Laborausstattung der Elektro- und Automatisierungstechnik.

„Unser Kühlschrank erkennt,dass die Milch leer ist und bestellt neue; Autos fahren autonom; Fabriken organisieren sich künftig selbst und produzieren nur noch auf individuelle Kundenbestellungen hin“, nennt Weiß in seiner Rede konkrete Beispiele für Industrie 4.0. Die „vollständige Vernetzung“ sei hierbei das Zentrale und Neue; die Digitalisierung hingegen schon fast „ein alter Hut“.

Der vollständigen technischen Vernetzung wird laut Weiß die geistige Vernetzung vorausgesetzt: „Interdisziplinäres Denken, die Nutzung von Ansätzen, Denkweisen oder zumindest Methoden verschiedener Fachrichtungen“ habe die WvSS den Absolventen in den letzten Jahren beibringen wollen.

Für 14 Fächer musste in diesen Jahren gepaukt werden, bis für die vier Abschlussklassen am 24. März 2017 der Startschuss für einen knapp viermonatigen Abschlussprüfungsmarathon fiel. Neben den schriftlichen Prüfungen mussten die Schüler sich mindestens einer mündlichen Prüfung unterziehen und in 43 Präsentationen den Prozess ihrer Technikerarbeit darlegen.

Dieter Neureuther, der Abteilungsleiter der Fachschule für Technik ist als Organisator der Abschlussprüfung auch den rund 30 Lehrkräften sehr dankbar, die neben ihrem regulären Unterricht in die Durchführung der Technikerprüfung eingebunden waren.

Und das Ergebnis lässt sich sehen: Bei einem Prüfungsdurchschnitt von 2,4 wurden folgende Schüler als Prüfungsbeste für einen Durchschnitt von 1,0 bis 1,4 geehrt: Marian Weickert (1,0); Florian Heck (1,1); Mario Waleczko (1,3) und Sascha Erb (1,3).

erstellt von kun am 25.07.2017