„Unser Wunder heißt Maker Space“, so Herr Waindok, einer der drei verantwortlichen Lehrkräfte, neben Herrn Zachrich und Herrn Lutz, am Tag der Makerspace-Eröffnung im Rahmen des innolabBS-Projektes.

Viele externe Gäste, Musik und heitere Aufbruchstimmung war am 7.2.26 an der WvSS zu spüren. Besonders erfreulich war für die Schulgemeinschaft, dass viele Externe von Nachbarschulen, dem ZSL, aus der Politik, dem Förderverein und auch von der Stadt Mannheim begrüßt werden durften.
Was ist ein Makerspace?
Herr Jaudes, der Schulleiter, sagte, es sei „Mehr als ein Raum!“. Herr Kuhn vom ZSL führte das später noch aus, als Raum, der informelles Lernen für die Schülerinnen und Schüler biete, der sie an Projekte fessle und sie zum Basteln bringe, wie ein ehemaliger Schüler und jetziger Student an der Technischen Hochschule Mannheim an seinem „gebastelten“ Allradfahrzeug demonstrierten. Egal ob mit VR-Brille, mit 3D-Druck oder Lötkolben, es geht darum, dass Leidenschaft für Technik und Aufbruch erzeugt wird. Erstmal nur in einem Raum, der aber Schule für die Zukunft anpassen kann. „Lehrer müssen sich fragen, wie lernen Schüler am besten?“, so Herr Kuhn vom ZSL. Für ihn ist eine Antwort darauf das „Making“, denn die Berufswelt befinde sich durch KI-Prozesse in einem grundlegenden Wandel. Der Maker Space soll künftig allen Klassen, aber auch anderen Schularten, wie beispielsweise den Realschulen, offenstehen, um die Lernwelt zu verändern und für Technik zu begeistern.


Wer macht den Maker Space?
Eine wichtige Ressource ist der Förderverein, aber auch die zweite Runde von innolabBS des Landes Baden-Württemberg, in der sich die Werner-von-Siemens-Schule nun befindet. In diesem Zusammenhang dankte Herr Jaudes dem ZSL, aber auch dem RP Karlsruhe und der Stadt Mannheim als Schulträger, die durch den Wirtschaftsbürgermeister Thorsten Riehle und den Oberbürgermeister Herrn Specht vertreten waren; letzterer eröffnete feierlich den Raum, bevor auch viele Kinder ihn in Beschlag nahmen.

Herr Specht verwies nach einem Rückgriff auf die eigene Schulzeit darauf, dass seiner Ansicht nach Lehrer heute „Personalentwickler“ sein sollten, die junge Menschen zum Machen animieren können und müssen. Gerade für die Stadt Mannheim sei es wichtig, dass Jugendliche zum „Maker werden“, insbesondere wenn sie vielleicht schwierige Startchancen im Leben hatten. Der OB sieht die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Mannheim als Beleg dafür, dass das in Mannheim funktioniere, auch wenn die Herausforderungen größer als anderswo seien. Gleichermaßen sieht er enormen Investitionsbedarf an den beruflichen Schulen am Neckarufer.

Den jungen Gästen – Auszubildenden aus den Bereichen Informatik und Automatisierung im 2. Lehrjahr, aber auch der tollen Band „Younity“ – gab er mit auf den Weg, dass „wir euch brauchen“.

„Making“ weiter…
Natürlich wurden noch andere Projekte und Inhalte gezeigt. Im Netzwerklabor konnten die Interessierten in die Steuerung von Gebäudesensoren Einblick nehmen, Voice-over- IP-Protokolle und Routerkonfigurationen konnten getestet werden, es gab Face-AI-Applikationen, KI-Modelle, die Lernfabrik und Schulhausrundgänge – die ganze Vielfalt der WvSS.



